Internationale Jugendbegegnungen

UNSERE ZIELE

Das Zusammenleben in einem friedlichen Europa braucht eine gute Kooperation von Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Kulturen, Religionen und Zukunftshoffnungen.

Hier setzt die Arbeit von CAMPUS15 ein: Jungen und Mädchen im Alter von 15 – 17 Jahren werden zu persönlichen Begegnungen eingeladen, an denen auch immer Jugendliche aus Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen.

Beim letzten Sommercamp in Bad Honnef und in Vukovar (Kroatien) haben sich 36 Jugendliche aus folgenden Ländern getroffen: Serbien, Montenegro, Bosnien- Herzegowina, Kroatien, Polen und Deutschland.

DER WEG

Seit 1998 wurden zwölf Sommercamps im Rheinland und acht Rückbegegnungen in Ländern des westlichen Balkans, zwei Trainingskurse für Jugendbetreuer aus Mittel- und Südosteuropa und ein Evaluierungsstreffen mit Betreuern und internationalen Experten für Konfliktmoderation durchgeführt.

In den Sommercamps steht Vertrauensbildung und Kooperation im Vordergrund. In den Rückbegegnungen wird gemeinschaftlich an sozialen Projekten für Andere gearbeitet. Im dritten Jahr, nach Sommercamp und Rückbegegnung, unterstützt CAMPUS15 interessierte Teilnehmer, eine weitere Begegnung selbständig vorzubereiten und durchzuführen. So gelingt es, die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum gemeinsamen Handeln für ein friedliches Europa zu gewinnen über alle ethnischen, nationalen und religiösen Grenzen hinweg.

ÜBER CAMPUS15

CAMPUS15 wurde 1997 gegründet und ist beim Amtsgericht Siegburg als Verein eingetragen.

CAMPUS15 ist politisch und konfessionell unabhängig, gemeinnützig und Träger der freien Jugendhilfe.

CAMPUS 15 arbeitet ehrenamtlich.

WIE WERDEN DIE PROJEKTE FINANZIERT?

Durch Spenden und Mitgliedsbeiträge. Fördermittel aus dem Jugendprogramm der Europäischen Union und des Jugendministeriums von Nordrhein-Westfalen helfen bei der Finanzierung, falls Anträge auf Unterstützung Erfolg haben.

Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich. So können Spenden zu 100 % in die Internationalen Jugendbegegnung und die Friedensarbeit investiert werden.

Vertrauensbildung im Klettergarten

Hier setzt die Arbeit von CAMPUS15 ein: Jungen und Mädchen im Alter von 15 – 16 Jahren werden zu persönlichen Begegnungen eingeladen, an denen auch immer Jugendliche aus Deutschland und anderen europäischen Ländern teilnehmen, wie beim Sommercamp 2006 in Königswinter: Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegovina, Kroatien, Polen, die Niederlande und Deutschland.

Seit 1998 wurden zehn Sommercamps im Rheinland, sieben Rückbegegnungen in Ländern des westlichen Balkans und zwei Trainingskurse für Jugendbetreuer aus Mittel- und Südosteuropa durchgeführt. In den Sommercamps steht Vertrauenbildung im Vordergrund. In den Rückbegegnungen wird gemeinschaftlich an sozialen Projekten für Andere gearbeitet.

2007 haben sich die TeilnehmerInnen des Sommercamps 2006 erneut begegnet und dabei – in einem Waisenhaus in Tuzla im Nordosten von Bosnien und Herzegovina und bei einer Roma-Organisation in Bela Palanka im Süden Serbiens – mit benachteiligten Menschen gearbeitet. Die Jugendlichen haben das Konzept für die Rückbegegnung selbst entworfen.

CAMPUS15 wurde 1997 gegründet.
CAMPUS15 ist politisch und konfessionell ungebunden, gemeinnützig und
Träger der freien Jugendhilfe.
CAMPUS15 arbeitet ehrenamtlich.

Antworten auf häufige Fragen

Woher wissen Sie, ob Ihre Arbeit etwas bewirkt?

Die Jugendlichen bleiben mit uns und untereinander in Verbindung. Sie schreiben uns: „Danke, dass uns gezeigt wurde, dass zwischen Menschen, die sich in ihrer Heimat nicht ausstehen können, ein gemeinsames Leben möglich ist.“ Beinahe alle Teilnehmer sind bei einer Rückbegegnung im Folgejahr dabei.
 

Was machen Sie mit 1000 EURO?

1 Platz im dreiwöchigen Sommercamp bereitstellen (Anreise, Kost und Logis und Programm)
 

Was machen Sie mit 500 EURO?

Den Tag im Klettergarten für 36 Jugendliche finanzieren.
 

Was machen Sie mit 100 EURO?

Während der Rückbegegnung: Für die Renovierungsarbeiten im Waisenhaus in Tuzla Material kaufen.

Die Nachfolgestaaten des früheren Jugoslawiens waren der bisherige Schwerpunkt. Wird es dabei bleiben?
Ja. Ganz eindeutig. Wir alle, vorneweg die Europäische Union, würden einen großen Fehler begehen, wären wir nicht in der Lage, unser europäisches Haus dauerhaft zu befrieden. Der westliche Balkan gehört dazu. Er bildet die geographische Brücke von Griechenland nach Mitteleuropa. Aber wir können uns auch vorstellen, Jugendliche aus anderen Konfliktgebieten einzuladen.